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Mit 7 Tipps zur richtigen Yogamatte

Mit 7 Tipps zur richtigen Yogamatte

Die passende Yogamatte – eine schwierige Entscheidung?!

Huiiiiii das mit den Yogamatten ist bei so viel Auswahl am Markt gar nicht so leicht, stimmts?

Mir ist es selbst sehr oft so gegangen und ich habe auch ein paar Yogamatten zu Hause, die ich eigentlich kaum verwende, weil ich während meiner Yogapraxis draufgekommen bin, dass sie für mich nicht passen. Die gute Nachricht ist es gibt bestimmt auch für Dich eine passende Yogamatte! Die schlechte Nachricht ist du musst dir zuerst selbst klar werden, was du möchtest bzw. brauchst und dann musst du dich für eine Matte entscheiden 😉

Mit 7 Tipps zu deiner passenden Yogamatte

Um dir deine Entscheidung zu erleichtern, habe ich dir hier mal die wichtigsten Infos zusammengefasst.

1. RUTSCHFESTIGKEIT:

Achte beim Kauf deiner Yogamatte darauf, dass sie rutschfest ist. Nichts ist ärgerlicher als wenn man im „Down Dog“ abrutscht und plötzlich auf dem Boden liegt. Na ganz so schlimm ist es ja nicht aber trotzdem! RUTSCHFESTIGKEIT ist wichtig!

2. STÄRKE UND LÄNGE

Deine Yogamatte sollte nicht zu dick sein. Auf einer sehr dicken Matte kann es dir passieren, dass sich dein Gleichgewicht im „Baum“ einfach nicht finden lässt, weil du keinen festen Boden unter den Füßen hast. Achte also darauf dass deine Yogamatte zwischen 2-4mm dick ist. Solltest du Probleme in z.B.: den Kniegelenken haben, kannst du auch eine etwas dickere Matte verwenden (4-6mm). Reguläre Yogamatten sind ca. 180cm lang und 61cm breit. Das ist super, damit deine Füße auch im Stütz noch auf der Matte stehen. Wenn du allerdings sehr groß bist kannst du auch eine etwas längere Matte verwenden.

3. MATERIAL

Und hier hast du jetzt die Qual der Wahl. Grundsätzlich gibt es heute Yogamatten aus: Kunststoff (PVC + TPE) & aus Naturmaterialien (Naturkautschuk, Kork, Schafwolle, Jute & Baumwolle).

    • Kunststoffmatten: Achte hier auf jeden Fall auf das Qualitätssiegel Öko Tex 100, denn Yogamatten aus PVC können Farbstoffe enthalten oder schädliche Weichmacher. Wenn das Qualitätssiegel verwendet wird, wurde die Matte auf Schadstoffe geprüft. Strenge Grenzwerte gelten bei Stoffen, die nicht in Kontakt mit deiner Haut kommen sollten.
      • PVC Matten: nicht biologisch abbaubar, für Latex-Allergiker geeignet, sehr rutschfest, oft leider Schadstoffe enthalten (vor allem bei sehr günstigen Modellen)
      • TPE Matten:  100% recycelbar, super Rutschfestigkeit, geringes Eigengewicht, für Latex-Allergiker geeignet, griffige Oberflächenstruktur, gute Dämpfungseigenschaften
    • Matten aus Naturmaterial: Auch in Matten aus Naturmaterial können Giftstoffe enthalten sein. In Naturkautschukmatten wurden zum Beispiel Nitrosamine nachgewiesen. Also auch hier gilt aufpassen!
      • Naturkautschukmatten: natürliches Material, gute Rutschfestigkeit und Dämpfung, gute Haftung am Boden, guter Halt für deine Füße, teurer und empfindlicher als die Kunststoffalternativen und müssen daher ein bisschen mehr gepflegt werden.
      • Korkmatten: 100 % nachhaltige Materialien, natürlich & biologisch abbaubar, rutschfest und federnd, weiche und warme Oberfläche, nicht waschbar
      • Schurwollmatten: aus Schurwolle, je nach Florhöhe nicht so rutschfest, groß im Umfang und beim Transport, isoliert besonders gut gegen Bodenkälte, fühlt sich je nach Florhöhe ultra-weich an
      • Baumwollmatten: natürlich, weich und warm, leider nicht so rutschfest

4. GEWICHT

Hier sind die wichtigsten Fragne die du dir stellen solltest: Wo verwendest du deine Matte? Nur zu Hause beim Online-Yoga oder trägst du sie zu deiner wöchentlichen Yogastunde oder hast du sie ständig bei dir und nimmst sie auch gerne mit auf Reisen?
Je nachdem wie viel du deine Matte herumträgst, solltest du mehr oder weniger auf ihr Gewicht achten. Zum Reisen gibt’s übrigens ganz dünne und superleichte Reiseyogamatten.

5. OBERFLÄCHE

Was ist dir lieber glatt oder strukturiert? Die Wahl ist sowohl für den Komfort als auch für die Rutschfestigkeit entscheidend. Jutematten sind von natur aus sehr rau, kann aber für empfindliche Haut auch manchmal zu viel sein. Andere Matten werden für mehr Halt extra perforiert. Wenn du eher empfindlich bist, wirst du eine glatte Oberflächenstruktur bevorzugen und zu Materialien wie Naturkautschuk, Kork oder Kunststoff greifen.

6. UMWELTFREUNDLICHKEIT

Die Yogis & die Umwelt – viele Yogis achten ja sehr genau auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit und das kann man natürlich auch bei der Yogamatte berücksichtigen. Umweltfreundliche Yogamatten sind entweder aus recycelten oder natürlichen Materialien (Baumwolle, Rubber (Latex)). PVC scheidet aus.

7. AUSSEHEN

Natürlich soll dir deine Yogamatte auch gefallen. Du sollst sie ja schließlich so oft wie möglich und abei gerne ausrollen. Wenn dir die Farbe oder das Muster nicht gefällt wäre es schade wenn du im nach unten schauenden Hund ständig drauf schauen musst oder 😉 Außerdem ist es leichter den inneren Schweinehund zu überwinden – wenn die Yogamatte schön ist, da spreche ich aus Erfahrung (Ja auch Yogalehrerinnen müssen sich manchmal motivieren)

So und jetzt bist du dran! Überlege dir was du möchtest und mach dich auf die Suche nach der passenden Yogamatte für DICH!

Viel Spaß dabei, Kerstin 🙂

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